Nach einer fröhlichen und vergleichsweise späten Anreise, da wir erst Startzeiten ab 10h hatten, waren wir bereit für unseren ersten Spieltag in Bad Harzburg. Obwohl der Platz nicht weit entfernt liegt und es eine Greenfeevereinbarung gibt, hatten noch nicht alle Mitglieder der Damenmannschaft den Platz zuvor gespielt. Bei schon zu heißen 29 Grad ging es mit 10 Minuten Verzögerung von Tee 1 los und bereits beim zweiten Loch – das sich wie ein Berg vor einem auftürmte – wurde klar, es wird ein Tag mit ups und downs im wahrsten Sinne des Wortes.
Wir waren von Tarik und Samuel zwar auf die Schräglagen, die wir antreffen würden, vorbereitet worden, doch in der Realität, war es dann doch schräger als erwartet.
An Loch vier waren viele nicht nur froh über die elektrische Unterstützung Ihrer Trolleys, sondern es fielen häufiger Vergleiche wie „Gämsen“ und „Flachlandindianer“.
Wir Wolfsburger haben zugegebenermaßen am meisten unter den Steigungen und Gefällen gelitten, denn die Flightpartner aus Hardenberg und Wissmannshof fühlten sich relativ heimisch mit den schwierigen Lagen und Standpositionen unter dem Ball und über dem Ball.
Mit Verspätung waren wir gestartet und es sollte ein langer Tag werden, der von vielen Wartepausen geprägt war, obgleich die Marshalls alles versucht haben, um den Spielfluss einigermaßen zu gewährleisten.
Die letzen Flights kamen erst nach fast sechs Stunden auf die Bahn 18 und bei den meisten war dann die Luft raus. Bei 145 gesamt über CR, wussten wir auf jeden Fall, da geht noch deutlich mehr. Wir haben daher nur noch das leckere Nudelbuffet genossen und danach war es schon wieder Zeit für die Abfahrt nach Wob. Besonders erwähnenswert waren die sehr netten Gastgeber aus Bad Harzburg. Wir kommen gern wieder, ins Land der Bergbewohner.