Schottland gilt ja gemeinhin als die Wiege des Golfsports, immerhin ist hier im 15. Jahrhundert das moderne Golfspiel entstanden. Für viele Golfer ist wenigstens ein einziger Besuch des Old Course in St. Andrews ein absolutes Muss und ein Highlight des Golferlebens. Aber Tradition und Historie sind längst nicht alles, was den Reiz schottischer Golfplätze ausmachen, denn mit knapp 600 Golfplätzen auf einer Fläche, die nur wenig größer ist als Bayern ist, kann Schottland mit Fug und Recht behaupten, sie hätten die höchste Golfplatzdichte pro Kopf auf der Welt. Sozusagen Golfplätze, wohin das Auge blickt…

Kein Wunder, dass sich so viele Golfer in das Land der Golfplätze verlieben. So auch unser Präsident Norbert Preine, der nach seinem ersten Schottlandbesuch sofort für sich beschlossen hat, Schottland immer wieder besuchen zu wollen. Daraus entstand auch die Idee den jährlichen Presidents Cup unter dem Motto „Scottish Open“ laufen zu lassen.

Dazu wird nicht nur das Clubhaus rundum mit schottischen Fahnen geschmückt, sondern auf einigen Bahnen wehen – anstatt der Wolfsburger Lochfahnen – plötzlich Originalfahnen berühmter, uralter schottischer Golfclubs, die unser Präsident nach und nach von seinen Reisen in die Heimat des Golfs mitgebracht hat.

Bei fast schon zu heißen Temperaturen ging es für die rund 50 Teilnehmer der diesjährigen „Scottish Open“ an diesem ersten Junisonntag ab 10h los. Es wurde parallel auf den ersten und zweiten neun Löchern gestartet und aufgrund der hohen Temperaturen hatten unsere Marshalls alle Hände voll zu tun. Sie haben für die Spieler Wassereimer an den Löchern aufgestellt und sind mit Getränkenachschub auf den Bahnen unterwegs gewesen, um ein wenig für Abkühlung zu sorgen.

Die erspielten Ergebnisse konnten sich – trotz der Gluthitze – sehen lassen, denn es wurden an diesem Tag insgesamt 12 Unterspielungen über alle Klassen hinweg, erspielt.

Nicht nur unsere Bruttosieger Carina Blume und Marco Kremmeicke konnten sich über tolle Preise freuen, denn für wen es an diesem Tag nicht für den Brutto- oder Nettosieg gereicht hat, musste bei der Siegerehrung trotzdem nicht leer ausgehen. Neben dem klassischen „Nearest to the Pin“, gab es auch ungewöhnlichere Preise wie den „Shorty“, der die besten Ergebnisse auf allen Par drei Löchern honorierte. Oder den Preis des „Sechsiest Man“ für denjenigen, der die meisten Sechsen auf der Runde gespielt hat. Die anschließende Verlosung hat noch zusätzliche Spieler mit unerwarteten Preisen überrascht. Zusammen mit Holger Bross, der seit Jahren in Schottland um die Ecke von St. Andrews wohnt und individuelle Golfreisen für golfende Schottlandfans (oder solche, die es noch werden wollen) organisiert, wurden tolle Preise organisiert. Unter anderem gab es sogar Startzeiten für St. Andrews zu gewinnen, ein Golfertraum!
Es war ein rundum gelungener Tag und wir freuen uns schon auf die nächsten „Scottish Open“!

Ergebnisse